ETTU-Cup: Bad Driburg im Rückspiel unter Druck

 

Das hatte sich das Bundesligateam um Manager Franz-Josef Lingens anders vorgestellt. Im Hinspiel beim russischen Club TMK-Tagmet Taganrog musste sich der TuS Bad Driburg mit 1:3 geschlagen geben. Am kommenden Freitag um 19:00 Uhr steht die Mannschaft unter Druck und kann wohl nur mit einem 3:0 Erfolg oder einem 3:1 Sieg mit einem besseren Satzverhältnis das Halbfinale des ETTU-Cups erreichen.

 

Bereits vor der Partie machten die Spielverhältnisse den Bad Driburger Spielerinnen Probleme. „Alle hatten mit den Bällen Probleme und gerade im internationalen Geschäft merkt man den Unterschied zwischen dem Auswärts- und Heimspiel enorm, berichtet Bad Driburgs Manager Franz-Josef Lingens. Da Bad Driburgs etatmäßige Nummer eins Nina Mittelham sich nicht wohl fühlte, stellte man die Luxemburgerin Sarah De Nutte an die Spitzenposition und die 21-jährige Mittelham traf in der ersten Partie als Nummer zwei auf Taganrogs Spitzenspielerin Olga Vorobeva. Ein Spiel auf absoluter Augenhöhe denn es ging in den Sätzen hin und her und so musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Hier spielte die Driburgerin aggressiver und dies wurde am Ende mit einem 11:7 Sieg belohnt. Somit brachte die deutsche Nationalspielerin ihre Mannschaft mit 1:0 in Führung.

Im zweiten Einzel des Viertelfinalhinspiels traf Sarah De Nutte auf Valentina Sabitova und hier verlor die 25-jährige mit 1:3. Beim Stand von 0:1 kämpfte sie sich nochmal ran und gewann den zweiten Satz mit 11:9, doch die zwei weiteren Sätze gingen deutlich an die Russin. Im dritten Einzel traf Bad Driburgs Elena Waggermeyer auf ihre Namensvetterin Elena Troshneva und auch hier lief es ähnlich wie in der Partie zuvor. Zwar gewann die Bad Driburgerin einen Satz, musste sich aber denn noch mit 1:3 geschlagen geben. Beim Stand von 1:2 gegen den TuS Bad Driburg musste Sarah De Nutte jetzt gewinnen, damit Nina Mittelham noch ins fünfte Einzelspiel durfte. Doch dies gelang leider nicht. Die Luxemburgerin verlor klar in drei Sätzen gegen Olga Vorobeva und gratulierte ihrer Gegnerin zum 3:1 Gesamtsieg. „Wir hatten uns hier mehr erhofft, aber aufgeben werden wir nicht. Am kommenden Freitag wollen wir gemeinsam mit unseren Fans das Team ins Halbfinale führen. Es wird zwar schwer, aber es muss alles gespielt werden, so Franz-Josef Lingens.

 

Jetzt schon vormerken! Am 23. Februar um 19:00 Uhr trifft das Team im Rückspiel in Bad Driburg auf den TMK-Tagmet Taganrog. Nur ein 3:0 Sieg oder ein hoher 3:1 Sieg reicht für den Einzug ins Halbfinale.  

Fotos: Holger Straede

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