Bad Driburg knöpft dem Meister einen Punkt ab

Am letzten Spieltag der Hinrunde empfang der TuS Bad Driburg den Abo-Meister ttc berlin eastside. Der Hauptstadtclub gewann in den letzten vier Jahren jeweils die Meisterschaft und den Pokal und gilt als Non-Plus-Ultra des deutschen Damen Tischtennis. Doch aktuell muss das Team von Manager Andreas Hain einige Sorgen mit sich tragen. Spitzenspielerin Petrissa Solja fehlt bereits die ganze Saison durch eine Verletzung, Kathrin Mühlbach kann durch ihre Schwangerschaft aktuell nicht mehr spielen und Xiaona Shan musste durch muskuläre Probleme ebenfalls in der letzten Zeit Spiele ab schenken.

 

Die Gäste traten somit geschwächt in der Kurstadt an, denn neben Kathrin Mühlbach und Petrissa Solja, fehlte auch Georgina Pota die zum gleichen Zeitpunkt die Chinesische Super League T2 spielte. Im oberen Paarkreuz trat somit Xiaona Shan und die Japanerin Shiho Matsudaira an. Im unteren Paarkreuz spielte Berlins Trainerin Irina Palina und ihre Tochter Lilia die normalerweise in der Oberligamannschaft spielt.  Nach den Doppeln stand es 1:1, da Bad Driburgs Spitzendoppel mit Nina Mittelham und Sarah DeNutte gegen das Mutter-Tochter Gespann Irina und Lilia Palina in drei Sätzen gewinnen konnten. Parallel mussten sich Elena Waggermeyer und Sophia Klee ebenso deutlich gegen Xiaona Shan und Shiho Matsudaira geschlagen geben.

Im oberen Paarkreuz waren die Berliner besser besetzt und konnten daher direkt zweimal punkten. Bad Driburgs Junioren-Nationalspielerin Sophia Klee verlor gegen die deutsche Elitespielerin Xiaona Shan in drei Sätzen. Parallel zeigte Sarah DeNutte gegen Shiho Matsudaira ein starkes Spiel, doch die entscheidenden Bälle gingen an die Asiatin, sodass Bad Driburgs Nummer eins das Spiel mit 1:3 verlor. Im unteren Paarkreuz gewann Nina Mittelham deutlich in drei Sätzen gegen Lila Palina und neben an am Tisch stand das Spiel auf Messers Schneide. Nach einer 2:0 Führung von Elena Waggermeyer gegen Irina Palina kam die Berlinerin nochmal ran und das Spiel musste im fünften Satz entschieden werden. Doch hier war die Bad Driburgerin mutiger und führte zum Seitenwechsel 5:0. Die Führung ließ sich die 35-jährige nicht mehr nehmen und glich somit zum 3:3 aus.

Im zweiten Durchgang des oberen Paarkreuzes punkteten die Berliner wieder zweimal. Sarah DeNutte zeigte eine ordentliche Leistung gegen die Nummer 27 der Weltrangliste Shan, musste sich aber denn noch in vier Sätzen geschlagen geben. Neben an am Tisch verlor die 14-jährige Sophia Klee gegen Matsudaira und so führte der Abo-Meister Berlin mit 5:3. Doch an diesem Tag war auf das untere Paarkreuz verlass. Nina Mittelham verkürzte durch ihren ungefährdeten 3:0 gegen Irina Palina auf 4:5 und Elena Waggermeyer machte gegen Palinas Tochter Lila den Sack zu und siegte ebenfalls in drei Sätzen. „Wir profitieren durch die Ausfälle der Berliner heute, und freuen uns über das Unentschieden vor dem heimischen Publikum, so Manager Franz-Josef Lingens.

Die Hinrunde ist zu Ende und am 07. Januar trifft das Team Zuhause auf den TV Busenbach und eröffnet somit die Rückrunde. Ein wichtiger Bestandteil für die erfolgreiche Hinrunde war die starke 9:1 Bilanz von Nina Mittelham im hinteren Paarkreuz. Durch die Leistungen wird die 21-jährige in der Rückrunde im oberen Paarkreuz zusammen mit Sarah DeNutte antreten. Die Luxemburgerin konnte nicht an ihre starken Leistungen aus der Vorsaison anknüpfen und spielte 4:8. Die erst 14-jährige Sophia Klee spielte in ihrer ersten Saison im Tischtennis Oberhaus eine 3:8 Bilanz, wobei sie auch im oberen Paarkreuz ranmusste. In der Rückrunde wird sie nur im unteren Paarkreuz spielen und dort leichtere Gegner bekommen. Zudem spielten die Ersatzspielerinnen Yan Su 4:4, Lina Creemers-Van de Leur 2:0 und Elena Waggermeyer 2:0 eine wichtige Rolle, denn die drei Spielerin ersetzen auch in der Rückrunde die schwangere Nadine Bollmeier.  

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