Bad Driburg in der Champions League ohne Chance

Am letzten Freitag feierte der TuS Bad Driburg seinen Einstand in die Champions League Saison 2017 / 2018 im polnischen Tarnobzeg. Wie zuvor auch erwartet musste sich das Team deutlich gegen die Damen aus Tarnobzeg mit 0:3 geschlagen geben. Aber zuvor gab es eine kuriose Anreise in unser Nachbarland.  Der Flug sollte am Donnerstagmorgen um 7:10 Uhr von Düsseldorf Richtung Warschau gehen, erst als das Team im Bus zum Flugzeug gesessen hat, teilte die Fluggesellschaft technische Probleme am Flugzeug mit und der Flug wurde an dem Tag gestrichen. So suchte man einen Flug am gleichen Tag nach Warschau und dieser führte von Düsseldorf nach München und von München ging es weiter nach Warschau! Von dort aus gab es noch eine ca. 4 stündige Autofahrt bis die Mannschaft am Donnerstagabend um 21 Uhr im Hotel angekommen war.

Am Freitagvormittag stand das Training in der Halle auf dem Terminplan und nach einem kurzen Mittagsschlaf ging es um 16 Uhr wieder zur Sporthalle! Champions League Feeling pur in Tarnobzeg! Kurz vor 18 Uhr lief das gesamte Team mit Einlaufkindern und Musik in die Sportarena ein! Angekommen in der Box spielte man beide Nationalhymnen und die heimischen Fans sagen laut ihre polnische Hymne mit!

Im ersten Einzel traf Bad Driburgs Nina Mittelham auf die Nummer neun der Weltrangliste und ihre Mannschaftskollegin aus der deutschen Nationalmannschaft Han Ying. Die Partie war für die Zuschauer sehr attraktiv, denn es kamen viele schöne Ballwechsel zu Stande. Nina verlor in drei Sätzen. Nun traf unsere luxemburgische Nationalspielerin Sarah De Nutte auf die Nummer 28 der Weltrangliste und seit kurzem neue Mannschaftseuropameisterin Elizabeta Samara aus Rumänien. Auch hier konnte die 25-jährige Bad Driburgerin in vielen Ballwechseln gut mithalten. Drei Sätze gingen mit je 7:11 an die Rumänin. Nach einer kurzen Pause gab die erst 14-jährige Sophia Klee ihr Debüt im europäischen Elitewettbewerb! Die Junioren-Nationalspielerin aus Deutschland bekam es mit der erfahrenen Qian Li zu tun. Die 31-jährige gebürtige Chinesin steht an Position 45 der Weltrangliste und die Bad Driburgerin wird in ihrem jungen Alter in der Rangliste auf 459 gewertet. Dies sind über 400 Positionen dazwischen und so verlor das junge Talent deutlich gegen die Spitzenspielerin aus Polen.

„Es war schon enttäuschend, dass wir nicht einen Satz gewinnen konnten. Aber man sieht was für Unterschiede zwischen der Weltspitze und den Platzierungen unserer Spielerinnen herrschen. Wir bereiten uns nun auf das kommende Ligaspiel am 15. Oktober in Böblingen vor, so der Manager Franz-Josef Lingens.  

Eine kleine Zusammenfassung der Partie gibt es hier: Link

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