Katharina Michajlova meldet sich endlich zurück

Der TuS Bad Driburg atmet auf, denn Katharina Michajlova steht nach einer verletzungsbedingten Misere wieder am Tisch. Elena Waggermayer vertrat die Nummer vier gut. Der Umstand vom Ostseebad Laboe in die Kurstadt war jedoch nicht von der Hand zu weisen, denn ein regelmäßiger Einsatz war natürlich nicht geplant. „Katharina kann schmerzfrei trainieren, das ist das Wichtigste. Wir wollen zum Ausklang der Hinrunde unsere derzeit 7:7 Zähler ins Positive bringen. Der TV Busenbach ist auf jeden Fall besser als sein Kontostand aussagt. Dass unsere Gäste nur einen Pluspunkt vorweisen zeigt, wie stark die Liga ist. Wir müssen uns anstrengen, sind leichter Favorit, werden jedoch höllisch aufpassen müssen. Das gilt in erster Linie für die Vergleiche im oberen Paarkreuz gegen Jessica Göbel und Tanja Krämer. Jessika ist bei uns immer gern gesehen. Dass wir mit ihr den Durchbruch in die 1. Liga schafften, bleibt unvergessen“, berichtet TuS-Manager Franz-Josef Lingens.

Bei den Baden-Württembergerinnen meldet sich Jennie Wolf von der Jugend-Weltmeisterschaft aus Kapstadt zurück. Die 17-Jährige erzielte mit dem Sprung in die 32iger Runde das beste Ergebnis bei den Mädchen im Einzel. „Für Jennie war es natürlich toll bei der WM dabei zu sein, und dort zu überzeugen. Dass die Jugend kein Maßstab für die Bundesliga ist, wissen wir nicht erst seit dieser Saison. Ich wünsche mir für Jennie, dass der Knoten platzt und sie konstant gute Leistungen im unteren Paarkreuz bringen kann. Wenn ihr das gelingt, werden viele Spielerinnen und Vereine noch an ihr und dem TV Busenbach zu nagen haben“, erklärt TVB Mannschaftsführerin Jessica Göbel. Die Busenbacherinnen treten von eins bis vier in Bestbesetzung an, doch auch mit einem Sieg kann sich das Quartett nicht mehr vom achten Tabellenplatz katapultieren. „Die Saison verlief nicht optimal. Aber wir zeigten gegen den TTV Hövelhof und die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim sehr ansprechende Spiele. Am Ende wurden sie nicht mit dem entsprechenden Punkt honoriert. In Bad Driburg werden wieder die Doppel entscheidend sein. Tanja und ich waren in den letzten Partien einfach nicht gut. Uns unterliefen viele Leichtigkeitsfehler, gepaart mit Unachtsamkeiten, die uns die Siege kosteten. Wir reisen jedoch nicht nach Nordrhein-Westfalen, um schon Geschenke zu verteilen. Es wird sich zeigen, ob wir uns über den Kampf diesmal belohnen werden“, gibt sich Göbel wie eh und je hochmotiviert.

Text: Martina Emmert
Bilder: Holger Straede

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