Ostwestwalen-Derby! Das Highlight der Hinrunde!

Das Ost-Westfalen Derby zwischen dem TTV Hövelhof und dem TuS Bad Driburg genießt besonderes Flair. Die Gastgeberinnen wünschen sich ein volles Haus und alles, nur keine Niederlage. Die Kurstädterinnen plagen immer noch personelle Probleme, sodass Elena Waggermayer das Quartett komplettiert. Den TuS Bad Driburg zwickt personell immer noch der Schuh, der Wurm hat sich festgebissen. Die Aussage von TuS-Manager Franz-Josef Lingens kommt dennoch etwas unerwartet: „Für Katharina Michajlova steht Elena Waggermayer Gewehr bei Fuß.“ Beim Bundesranglistenfinale in Hagen hatte die Nummer vier mit einer 4:1-Bilanz in der Gruppe durchaus positiv gespielt. Die Niederlage in der Zwischenrunde gegen Huong Do Thi (LTTV Leutzscher Füchse 1990) stellte sich nach dem 1:3 im Ligaspiel gar nicht einmal so überraschend ein. „Die Partie in Hövelhof ist ein total offenes Highlight, natürlich auch immer ein Prestige-Duell. Die Tagesform wird entscheiden, und ein Remis wäre in Ordnung“, erklärt Lingens.

Für den TTV Hövelhof gestaltet sich der Saisonbeginn mit erst zwei Spielen holprig. „Wir hatten vier Wochen Pause, der Verlauf gleicht bislang eher einem Stückwerk. Dass Elena antritt ist für uns nicht unbedingt ein Vorteil. Sie spielte in der 2. Liga auch schon für unseren Verein, kennt unsere Mannschaft also bestens. Elena besitzt Stärken gegen Abwehrspielerinnen“, erinnert sich TTV-Manager Klaus-Dieter Borgmeier. Im Doppel könnten sich diese Vorzüge durchaus gegen Svetlana Ganina/Aimei Wang auswirken. „Dort benötigen wir zwingend ein 1:1. Beim letzten Heimspiel lagen wir 4:1 vorn und mussten uns mit einem 5:5 zufrieden geben. Im März fehlte uns beim 1:6 oben Aimei Wang, aber ein 0:4 ging gar nicht. Auch das sollten wir diesmal besser machen, obwohl dieses Derby schon eine besondere Nervenbelastung einnimmt. Unsere Gäste sind gut gestartet, wir hoffen auf eine volle Halle, Spannung pur und ein knappes Ergebnis. Ein Sieg wäre fantastisch, dann könnten wir sogar auf Tabellenposition vier oder fünf schielen“, meint Borgmeier.

Die Spielpause haben Yvonne Kaiser und Yuko Imamura beim Bundesranglistenfinale überbrückt. Für die Titelverteidigerin und Neuzugang beim TTV Imamura bedeutete das 0:4 gegen Kathrin Mühlbach (LTTV Leutzscher Füchse 1990) in der zweiten Hauptrunde Endstation. Kaiser scheiterte auf dieser Ebene knapp mit 3:4 gegen Wan Yuan (TTG Bingen/Münster-Sarmsheim). „Aimei, die uns in Berlin aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung stand, erhielt von ihrem Arzt grünes Licht. Wir werden also komplett antreten können“, ergänzt Borgmeier.

Text: Martina Emmert
Bilder: Holger Straede

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