Ein, zwei Ehrenpunkte sollen es diesmal werden

Nach sechs Auswärtspartien in der Hinrunde gibt sich der TuS Bad Driburg über ein Heimspiel zum Start in die Rückrunde positiv gestimmt. Mit dem SV DJK Kolbermoor und dem ttc berlin eastside warten allerdings gleich zwei dicke Brocken auf die Kurstädterinnen. „Da können wir uns mit der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim auf eine Stufe stellen, die auch ein schweres Auftaktprogramm bewältigen muss. Auch wenn wir dann voraussichtlich 11:11 Punkte haben, wollen wir im Kampf um die Plätze drei bis sechs am Ball bleiben. Für unsere Nummer eins Nina Mittelham sind diese Begegnungen genau die richtige Vorbereitung für die Mannschafts-Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur“, sagt TuS-Manager Franz-Josef Lingens. Im Hinspiel gab es für den TuS beim 0:6 nichts zu holen, die Partie wurde schnell unter dem Tenor außer Spesen nichts gewesen abgehakt. Sarah de Nutte ließ allerdings gegen Bernadett Balint beim 13:15 im fünften Satz einen Matchball liegen. Auch das Doppel von Mittelham/Shi Qi ging knapp verloren. „Ein, zwei Ehrenpunkte wären o.k., mehr malen wir uns nicht aus“, hofft Lingens, dass die Mannschaft zumindest gut mithalten kann.

Die Oberbayerinnen stehen vor einer Serie mit vier Partien in fremden Hallen, die in Bad Driburg erfolgreich eröffnet werden soll. Die Nummer drei Wenling Tan-Monfardini muss ihre Konzentration suchen, denn die Gedanken gehören Tochter Gaia, die beim Bundesranglisten-Finale der Mädchen in Neuenstein vor einer wichtigen, nationalen Herausforderung steht. „Sabine Winter erzielte bei ihrer Premiere beim Top 16 mit Platz sechs ein tolles Ergebnis. Kristin Silbereisen fehlte in der entscheidenden Phase nur ein Satzgewinn. Auch wenn sie selbst nicht ganz zufrieden war, habe ich selten jemanden erlebt, der so fokussiert und konsequent an sich arbeitet und auftritt. Unsere Spielerinnen stehen schon alle im Wettkampf, während der TuS erst in die Rückrunde startet. Wir verfügen über fünf Zähler Vorsprung, wie erwartet nehmen sich unsere Verfolger gegenseitig die Punkte weg. In Nordrhein-Westfalen peilen wir einen klaren Sieg an, entsprechend unserer Qualität und unserem Selbstbewusstsein“, sagt SV DJK-Vorstandsmitglied Frank Berger, der sich tief erschüttert über das Zugunglück in seiner Nähe äußerte.   

Text: Martina Emmert

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