Andrea Todorovic verabschiedet sich von heimischen Fans

In der Vorrunde brachte der TuS Bad Driburg der SV Böblingen hartnäckigen Widerstand entgegen, quittierte dann aber doch eine deutliche Niederlage. Diesmal wird die Aufstellung anders aussehen, denn die Inderin Shamini Kumaresan ist nicht mehr dabei, und im oberen Paarkreuz stellt sich Elena Waggermayer der Herausforderung gegen Defensivspielerin Qianhong Gotsch. „Wir werden auf jeden Fall zu fünft antreten. Elena spielt gut gegen Abwehr, zumindest besser als Sarah de Nutte. Nina Mittelham hat sich bei ihrer WM-Premiere ausgezeichnet verkauft. Durch ihre ständigen Verletzungen und Krankheiten spielte sie wenig international. Da wird unsere Nummer eins sicher Zug um Zug wieder Fuß fassen. Sie ist jetzt auch für die Kroatien Open Ende Mai nominiert, was mich sehr freut. Gegen Böblingen unterlag Nina zweimal hauchdünn, da ist vielleicht diesmal mehr drin. Der Abschied von Andrea Todorovic trifft mich hart. Ich habe viele Spielerinnen kommen und gehen sehen, aber bei Andrea ist das etwas Besonderes. Sie brachte drei Jahre eine Topleistung für uns, war stets zuverlässig und hat im Verein viele Freunde gefunden. Wir gehen noch einmal von einem tollen Heimspiel mit vielen Zuschauern aus“, erklärt TuS-Manager Franz-Josef Lingens.

 

Die SV Böblingen sieht sich nicht in der Favoritenrolle
„Ich habe vor der Saison gesagt, dass der Aufsteiger aus Bad Driburg eine sehr starke Mannschaft hat und auch noch nach unserem Sieg. Dieser war daraus geschuldet, dass sich beim TuS schon Verunsicherung breit machte, bei uns lief dafür alles optimal. Ich wiederhole meine Meinung vor dem Rückspiel, denn unsere Gastgeberinnen sind stark, deshalb sind wir nicht favorisiert. Da beide Teams aber nicht mehr unter Erfolgsdruck stehen, können alle locker aufspielen. Wir erwarten spannende Spiele, das Ergebnis ist nicht erstrangig, wir wollen die Partie genießen. Alle vier Spielerinnen sollten an Bord sein“, meint SV-Trainer Volker Ziegler entspannt.

Text: Martina Emmert

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