Entscheidungsspiel im Kampf um den achten Tabellenplatz

Der LTTV Leutzscher Füchse 1990 und der TuS Bad Driburg sitzen beide in einem Boot, die Ausgangslage für die Kurstädterinnen ist bei einem Punkt Vorsprung gegenüber den Gastgeberinnen leicht positiv. In Sachen Ergebnisse haben die Messestädterinnen die schwere Aufgabe vor sich, die deutliche Niederlage gegen den TSV Schwabhausen zu verdrängen und sich dafür an den Überraschungscoup seinerzeit in Bad Driburg zu erinnern. Der Aufsteiger will diese Scharte auswetzen, sodass ein spannendes Tauziehen den LTTV-Fans in Aussicht steht. „Dieses Vorhaben steht und fällt natürlich mit dem Einsatz unserer Spitzenspielerin Nina Mittelham, die uns im Hinspiel auch an allen Ecken und Enden fehlte. Ihr Training läuft im Moment wohldosiert ab. Im ersten Saisonvergleich erwischten die Leipzigerinnen aber auch einen ausgesprochen guten Tag.

Elena Waggermayer wird diesmal aussetzen, weil ihr Arbeitgeber im Ostergeschäft nicht auf sie verzichten kann. Wir wollen uns unbedingt für die bittere Niederlage revanchieren, und sportlich den Klassenerhalt packen. Unser Gegner wird keinesfalls dem Misserfolg gegen Schwabhausen nachtrauern, denn neues Spiel, neues Glück, sodass wir uns die Punkte hart erarbeiten müssen. Vor allem im oberen Paarkreuz wird es nicht leicht, wie schon zuletzt sehe ich bei Katharina Michajlova und Andrea Todorovic Stärken im hinteren Mannschaftsteil die zu unseren Gunsten sprechen“, sagt TuS-Manager Franz-Josef Lingens. Sein Bedauern brachte Lingens noch einmal zum Ausdruck, dass der Vertrag der Serbin Todorovic nach drei Jahren nicht verlängert werden konnte. „Andrea ist ein absoluter Teamplayer, und mit ihrer Leistung waren wir drei Jahre zufrieden. Sie ist noch auf der Suche nach einem neuen Verein“, ergänzt Lingens, der diese Position neu besetzen will.

 

Gegenpol muss das Spitzenpaarkreuz bilden
„Für uns wird es schwer den neunten Tabellenplatz zu verlassen, da unsere Gäste zu Hause auch noch gegen Schwabhausen spielen. Andrea Todorovic zur Rückrunde an Position eins der zweiten Mannschaft zu melden, war schon ein effektiver Schachzug. Sie ist immerhin serbische Nationalspielerin und Katharina Michajlova steht bei einer 9:4-Bilanz. Wir müssten deshalb oben schon vier Punkte holen, plus ein Doppel, um überhaupt in die Reichweite einer Punkteteilung zu kommen. Natürlich werden wir nichts unversucht alles. Ganz besonders würden wir uns freuen, wenn wir mit Nina Mittelham eines der größten deutschen Nachwuchstalente begrüßen dürften“,

 

Text: Martina Emmert (DTTB)

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