Der TuS Bad Driburg hält noch Ausschau

Bad Driburg. Für Aufsteiger TuS Bad Driburg hat in dieser Saison das Hoffen und Bangen die Oberhand gewonnen. Dreh- und Angelpunkt war der Leidensweg von Spitzenspielerin Nina Mittelham, der nach der Absage der German Open immer noch nicht zu Ende zu sein scheint. Doch alle Beteiligten stärken dem großen Nachwuchstalent, das mit der dreifachen Mädchen-Europameisterschaft 2013 ihre größten Erfolge feierte, den Rücken. Die angespannte Tabellensituation löste sich für den Achtplatzierten jetzt glücklicherweise in Wohlgefallen auf, denn nach Bekanntgabe der neuen Staffeleinteilung, sind die Kurstädterinnen auf jeden Fall 2015/16 wieder dabei. „Dadurch erhalte ich endlich Planungssicherheit, denn aufgrund von Ninas Gesundheitszustand bin ich mir nicht sicher, ob wir nicht doch noch wieder in der Tabelle abrutschen. Denn auch in Kolbermoor ließ sie ihre beiden Einzelniederlagen quasi ohne viel Gegenwehr über sich ergehen, aber ich halte an ihr auch in der kommenden Saison fest. Unsere Luxemburgerin Sarah de Nutte wird nach einigen Tiefen und Höhen ebenfalls im Team bleiben, ebenso wie Katharina Michajlova. Sie spielte wirklich tadellos, absolut abgeklärt, und sie hat auch Gefallen an der Liga gefunden. Allerdings werde ich mich aus privaten Gründen von Andrea Todorovic trennen. Aus diesem Grund bin ich offen für interessante Angebote, sowohl für das obere, als auch das hintere Paarkreuz“, erklärt TuS-Manager Franz-Josef Lingens. Ganz freundschaftlich erhält die frühere österreichische Nationalspielerin Elena Waggermayer den Zusatz, fünftes Rad am Wagen. Denn auch 2015/16 hat sich die Bürokauffrau, die inzwischen fest in einem Hotel in Laboe arbeitet, bereit erklärt einzuspringen, wenn Not am Mann oder wohl besser an der Frau ist. „Und in diesem Punkt konnten wir uns auf Elena immer verlassen. Ohne sie wären wir des Öfteren aufgeschmissen gewesen“, lobt Lingens.

In der Saison 2015/16 starten wieder zehn Mannschaften

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