Driburg gewinnt nur einen Satz

TuS Bad Driburg – ttc berlin eastside: 0:6
Der dreifache Titelträger ttc berlin eastside nahm sich die mahnenden Worte von Präsident Alexander Teichmann nach dem Saisonauftakt gegen die SV Böblingen zu Herzen. Beim 6:2 befand sich bei der einen oder anderen Spielerin noch Sand im Getriebe, der beim Aufsteiger TuS Bad Driburg von Beginn an verflogen war. Mit einer hochkonzentrierten Leistung wurden beide Doppel mit einem sicheren 3:0 eingeloggt, und im oberen Paarkreuz startete die frisch dekorierte Georgina Pota nach ihrem Sieg bei den Belgien Open und Vize-Europameisterin Shan Xiaona zum 4:0 der Bundeshauptstädterinnen durch. Andrea Todorovic verpasste beim 13:15 gegen die Ungarin knapp einen Satzgewinn, blieb aber danach ebenso chancenlos wie Sarah de Nutte gegen Shan beim 6:11, 8:11, 11:5, 6:11. Zu einer einseitigen Angelegenheit wurde das Spiel im unteren Paarkreuz, wo sich Katharina Michajlova und Elena Waggermayer gegen Kristin Silbereisen und Petrissa Solja in ihr Schicksal ergaben. Letztendlich ein leichte Aufgabe für den Titelaspiranten, der locker auf Trainerin Irinia Palina und ihre wertvollen Tipps verzichten konnte.

 

Kommentar ttc berlin eastside – Präsident Alexander Teichmann

„Insgesamt ein deutlicher Sieg für uns, aber dennoch waren schöne Ballwechsel dabei, und die Atmosphäre war sehr angenehm. Unsere Spielerinnen trainieren intensiv, und die Vorteile lagen aufgrund der Weltranglistenpositionen schon klar auf dem Tisch. Wenn Nina Mittelham wieder ganz gesund ist, und auch Shamini Kumaresan, die wir ja gut kennen, dabei ist, sieht es für die Mannschaft sicher schon ganz anders aus.“

Fazit TuS Bad Driburg – Manager Franz-Josef Lingens und Spitzenspielerin Nina Mittelham

„So ernüchternd hatte ich mir den Verlauf nicht vorgestellt, aber alle vier Gegnerinnen nahmen das Match sehr ernst. Wir blieben absolut chancenlos, sogar im Doppel, wo sonst immer etwas geht. Andrea agierte gegen Pota richtig stark, zog vier, fünf Riesen hintereinander, aber die Ungarin hatte mit Blockbällen immer die die richtige Antwort parat. Sarah verkaufte sich gegen Shan durchaus gut, und schaffte im zweiten Durchgang Punkte aus eigene Initiative. Aber schon die Aufschläge von Shan waren ein Gedicht, da machte unsere Luxemburgerin viele Fehler. Aber dennoch deutete sie ihr Talent, während im unteren Paarkreuz gar nichts zu machen war“, so Lingens.

„Ich fühle mich soweit ganz gut, und habe auch schon mit dem Training begonnen. Ich muss aber noch strickt darauf achten, dass es nicht zu viel wird. Mein erster Einsatz steht noch nicht endgültig fest, ich bin aber zuversichtlich, dass ich in Watzenborn einsatzbereit bin“, sagte Mittelham.

Bericht: Martina Emmert (Redaktion 1. Bundesliga)
Foto: Holger Straede

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